Zarte Lebkuchenpralinen aus harten Lebkuchenresten und Lebkuchenherzen

Zarte Lebkuchenpralinen aus harten Lebkuchenresten und Lebkuchenherzen

Nach Weihnachten türmt sich bei mir immer ein ganzer Haufen Leckereien, der selbst wenn ich jedem Besuch etwas davon aufdränge, gar nicht gegessen werden kann und teilweise noch bis zur Jahreshälfte oder länger überbleibt. Schokolade hält sich zum Glück ja recht lange und kann zur Not eingeschmolzen werden und als Kuvertüre herhalten oder zerkleinert als Schokostückchen in Kuchen oder Muffins verwendet werden. Anders sieht es da aber zum Beispiel bei Weihnachtsplätzchen und -keksen aus. Eine Zeit halten sie sich ganz gut, dann schmecken sie immer noch, nachdem sie eine Weile in Kaffee, Tee oder Kakao getunkt wurden und dann kommt die Zeit, in der man Fensterscheiben mit ihnen einwerfen könnte. Für mich ist es ja immer ganz schwer Lebensmittel wegzuwerfen, besonders wenn sie ja eigentlich noch durchaus genießbar sind. Generell lassen sich die meisten klassischen Weihnachtsplätzchen jedoch auch im Fensterscheiben zertrümmerungsstadium noch retten und z.B. in einem Keksrestlkuchen weiterverwerten, bei speziellen Kekssorten könnte es da jedoch etwas schwerer werden.
Zarte Lebkuchenpralinen aus harten Lebkuchenresten und Lebkuchenherzen Zarte Lebkuchenpralinen aus harten Lebkuchenresten und Lebkuchenherzen
Einen Vorschlag für harte Lebkuchen, seien es Reste von Weihnachten, die nicht schnell genug gegessen werden konnten oder auch die klassischen Lebkuchenherzen, die es immer auf Jahrmärkten gibt und meistens schon von vornerein zum Zähne ausbeißen sind: Zarte Lebkuchenpralinen.
Die Pralinen sind wirklich ganz schnell gemacht, schmecken fantastisch und lassen sich durch die verschiedenen Veredelungsoptionen wie Kuvertüre, Streusel etc. super individualisieren und dem eigenen Geschmack anpassen. Eine andere Idee wäre auch sie passend zu einem besonderen Ereignis wie Ostern, zum Valentinstag, einem Geburtstag etc. zu gestalten. Ich habe mich diesmal für eine eher unspektakuläre Veredelung und Verzierung entschieden, geschmeckt haben sie aber auch so super 🙂
Zarte Lebkuchenpralinen aus harten Lebkuchenresten und Lebkuchenherzen

Zutaten:
Für die Lebkuchenpralinen

  • 400 g harte Lebkuchenreste
  • 150 ml Sahne
  • 100 g Puderzucker

Für die Glasur

  • 200 g Zartbitter Kuvertüre
  • 2 TL Backkakao

Zubereitung:

    1. Die Lebkuchenreste grob in Stücke brechen und mit der Kuchenmaschine zu Bröseln mahlen. Ich habe unseren normalen Mixer, den mein Freund normalerweise zum Smoothies mixen benutzt, genommen, was in mehreren, kleineren Lebkuchenportionen auch wunderbar funktioniert hat.
    2. Danach die Brösel mit der Sahne und dem Puderzucker nach und nach verkneten, bis ein griffiger Teig entsteht. Die Menge des Puderzuckers sollte je nach den verwendeten Lebkuchenresten variiert werden. Da ich mehrere Lebkuchenherzen mit Zuckerverzierungen für die Pralinen zerkleinert habe, habe ich nur die Hälfte, also 50 g Puderzucker hinzugefügt.
    3. Aus dem Teig kleine Portionen abstechen und zwischen den Handflächen zu Kugeln formen. Diese nach Belieben z.B. in im Wasserbad geschmolzener Zartbitter Kuvertüre tunken und nach dem Abkühlen mit einer Prise Backkakao bestäuben.

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Mehr leckere und süße Versuchungen gibt es auf meinem Pinterest Board „Cakes & Sweet Treats„.

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